Stuttgarter Ballett Blog

26. Juni 1973: Todestag John Cranko

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HEUTE VOR 47 JAHREN verstarb John Cranko auf dem Rückflug von einem Gastspiel aus den USA. Zwei Tage zuvor hatte die Compagnie noch seinen Schwanensee in Philadelphia zum Besten gegeben und war mit der Aussicht auf Sommerferien an Bord gegangen. Der plötzliche Tod des Direktors und Choreographen hinterließ eine am Boden zerstörte Compagnie – doch mehr als der tragische Verlust wiegt sein Vermächtnis.

John Crankos Spirit auf der Bühne: Anna Osadcenko und Jason Reilly in Onegin (Foto: Roman Novitzky)

Mit seinem Amtsantritt 1961 baute er das Fundament, auf dem das Stuttgarter Ballett bis heute steht. Was er in den nur zwölf Jahren seiner Direktion auf die Beine gestellt hat, bleibt selbst mit heutigem Blick unglaublich: Er schuf ein Ensemble, das seines Namens wert war, kämpfte für bessere Arbeitsbedingungen für seine TänzerInnen, förderte junge ChoreographInnen, baute die Ballettschule auf, die heute seinen Namen trägt, und nicht zuletzt kreierte er Ballette, die nicht nur in Stuttgart, sondern bis heute weltweit getanzt werden. Die, die das Glück hatten, diesen außergewöhnlichen Menschen und Künstler kennenzulernen, schwärmen noch immer von ihm. Wer ihm nicht persönlich begegnen konnte, spürt den Menschen durch sein Œuvre – und in den Fluren des Stuttgarter Balletts weht noch immer sein Geist.

John Cranko ist im Hintergrund immer dabei; Anna Osadcenko und Jason Reilly bei Proben (Foto: Carlos Quezada)

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