Stuttgarter Ballett Blog

LONDON // NOVEMBER 2013

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18.11.2013

Wir wurden wunderbar im Sadler’s Wells Theatre empfangen, denn direkt am Bühneneingang hängt eine Gedenktafel für John Cranko und eine Skulptur seines Stuhls neben anderen Skulpturen berühmter Choreographen. Hier hat Cranko viele seiner ersten Ballette kreiert bevor er nach Stuttgart kam und es ist rührend zu wissen, dass er auch hier in Erinnerung gehalten wird! Der Text neben der Gedenktafel sagt eigentlich alles. Wie Reid Anderson immer sagt: „Egal, wo in der Welt wir hinkommen, wir finden immer das Stuttgarter Ballett!“

Technische Einrichtung im Sadler's Wells

Technische Einrichtung im Sadler’s Wells

Auf dem Foto seht ihr unseren Bühnenoberinspektor Axel Schob, seine Stellvertreterin Cemile Soylu und unseren Chef-Beleuchter Stefan Seyrich während der technischen Einrichtung am Sonntag. Wie immer haben sie alle viel zu tun um für die Vorstellung am Montagabend alles perfekt vorzubereiten.

Nachdem wir das Theater erkundet und die ganzen Wege dort kennengelernt hatten und nach einer Bühnenprobe am Abend, hatten wir sogar ein wenig Zeit, London bei Nacht zu sehen. Die Stadt bereitet sich schon sichtbar auf die Weihnachtszeit vor!

 


Fototagebuch Teil 01: Ankunft am Sadler’s Wells


19.11.2013

Die erste Vorstellung am Sadler’s Wells ist schon vorbei. Schaut euch die Bilder vom Montag in unserer Bildergalerie an!

Fototagebuch Teil 02: Made in Germany


Fototagebuch Teil 03: Halbzeit


20.11.2013

Die erste Hälfte unserer Tour haben wir mit den zwei Vorstellungen von Made in Germany nun schon hinter uns.

Die Vorstellung gestern Abend war aus mehreren Gründen eine besondere: Robert Robinson wurde herzlich – und lautstark – von seiner Familie und seinen Freunden bejubelt, von denen eine beträchtliche Anzahl im Publikum saß, um ihn in Marco Goeckes Äffi zu sehen.
Der “M”-Teil aus Crankos Initialen löste beim Publikum einen kollektiven Seufzer aus, denn Maria Eichwald und Evan McKie präsentierten diesen Pas de Deux voller Hingabe und das Ensemble tanzte in völligem Einklang, nicht nur in Bezug auf die Schritte, sondern auch auf die Stimmung.
Sue Jin Kang und Marijn Rademaker tanzten den Abschluss Pas de Deux aus der Kameliendame, als würden ihre Leben davon abhängen und Alicia Amatriain und Jason Reilly erzeugten Jubel und hörbares Erstaunen (sowohl in Le Grand Pas de Deux als auch in Mono Lisa!) bei einer kompletten Klasse von Ballettschülern, die offensichtlich von ihren Lehrern in die Vorstellung gebracht worden waren, um die Compagnie zu sehen.

 Tamas Detrich probt Der Widerspenstigen Zähmung mit Alicia Amatriain und Alexander Jones während Rachele Buriassi zuschaut.

Tamas Detrich probt Der Widerspenstigen Zähmung mit Alicia Amatriain und Alexander Jones während Rachele Buriassi zuschaut.

Am Montag Abend waren viele Tänzer des Royal Ballet im Publikum – wie zum Beispiel Ivan Putrov, Federico Bonelli und Edward Watson – und am Dienstag Abend kam Tamara Rojo, die Künstlerische Direktorin des English National Ballet und besuchte uns backstage, um sich mit unseren Tänzern zu unterhalten, von denen sie viele von internationalen Galas kennt.
Einige Mitglieder unserer Stuttgarter Ballett Familie kamen ebenfalls, unter anderen unser ehemaliger Erster Solist Wolfgang Stollwitzer und Klaus Göldenbot, ehemaliger Vorsitzender der John Cranko Gesellschaft.

Heute bauen die Techniker das Bühnenbild für Der Widerspenstigen Zähmung auf und die Compagnie probt das Stück mit allen drei Besetzungen, die am Wochenende tanzen werden!

Herzliche Grüße vom ganzen Stuttgarter Ballett an unsere Freunde und Fans zuhause!
 


21.11.2013

Gestern Abend war unser einziger freier Abend in London, den viele Tänzer zum Sightseeing nutzten.

Heute geht es weiter mit den Proben zu Der Widerspenstigen Zähmung und am Abend haben wir die erste Probe mit dem Orchester!


 Fototagebuch Teil 04: Proben zu Der Widerspenstigen Zähmung


22.11.2013

Eine E-Mail von unserer Bühnen-Inspektorin Cemile Soylu:

Dieses London-Gastspiel ist meine erste Tour mit dem Stuttgarter Ballett. Ich fühle mich sehr wohl und es macht riesigen Spaß.

Bühneninspektorin Cemile Soylu

Bühneninspektorin Cemile Soylu

Weil man natürlich viel mehr Zeit als in Stuttgart miteinander verbringt, kann man die Kollegen der anderen Abteilungen und auch die Tänzer etwas besser kennenlernen, der intensivere Kontakt führt zu einem schönen Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Die englischen Kollegen hier im Theater sind nicht nur ausgesprochen freundlich, sondern arbeiten sehr professionell mit uns zusammen. Spannend für mich sind auch die Länder-übergreifenden Gemeinsamkeiten in den Arbeitsabläufen. Aufbau und Abbau der Kulissen hat bisher ohne Probleme wunderbar funktioniert.

Viel Zeit, um sich in London etwas anzuschauen, bleibt nicht, meine Mini-Sightseeing-Tour wurde aber erfreulicherweise mit viel Sonne begleitet.


Fototagebuch Teil 05: Vorstellungen am Freitag und Samstag


Fototagebuch 06: Abbau und Abfahrt

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